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Willkommen bei der regonialen Zivilschutzorganisation Mittelgösgen

 

Die regionale Zivilschutzorganisation Mittelgösgen (RZSOM) entstand aus dem Zusammanschluss der Zivilschutzorganisationen ZSO Lostorf-Stüsslingen-Rohr mit Winznau, Obergösgen und Niedergösgen. Die Gemeinden Lostorf, Stüsslingen und Rohr wurden schon zuvor zu einer regionalen Organisation zusammengeführt.

 

Zusammen mit den Partnerorganisationen erfüllt die RZSOM ihren Auftrag des Bevölkerungsschutzes in den folgenden Diensten:

 

  • Betreuung
  • Führungsunterstützung /Lage
  • Kulturgüterschutz
  • Logistik
  • Unterstützung

 

 

 

Material und Einsatzkräfte müssen für den Ernstfall gerüstet sein

28.05.2011, Bruno Hitz

 

Rund 60 Zivilschützer kamen vergangene Woche in Lostorf zum Einsatz. Im WK wurde der Einsatz von Kettensäge und Pumpen geübt, sowie das Material für den Ernstfall überprüft. Die geleisteten Arbeiten wurden am Abend vom 26. Mai 2011 durch den Verein «Civil Society» gewürdigt.

 

 

«Pumpen und Kettensäge müssen in unserer Region immer einsatzbereit sein», erklärte der Kursleiter Mathias Büchler (Stv. Zivilschutzkommandant). Die Einsatzkräfte müssen bei einem Hochwasser rasch agieren und sich auf das Material verlassen können. Aus diesem Grund führte die regionale Zivilschutzorganisation Mittelgösgen (RZSOM) vom 23. bis am 26. Mai 2011 einen WK zum Thema «Pumpen und Holz» durch.

 

Unter der Führung von Leutnant Joel Spinnler wurde der richtige Umgang mit der Kettensäge aufgefrischt. Im Rahmen der vier WK-Tage erstellten die Zivilschützer zehn Holzbänke, die unter mit Absprache mit der Bürgergemeinde Lostorf, an gut geeigneten Plätzen aufgestellt wurden.

 

Das komplette Pumpen-Material wurde auf ihre Einsatztauglichkeit überprüft. Auch hier mussten die zuständigen Zivilschützer die korrekte Handhabung erneut üben, sodass im Ernstfall schnell gearbeitet werden kann.

 

An jedem der vier Tagen rückten neue Dienstleistende ein, sodass insgesamt rund 60 Zivilschützer zum Einsatz gekommen sind. Gemäss Mathias Büchler stellte sich heraus, dass dieses Vorgehen sinnvoll ist. Es konnte das komplette Material überprüft und gewartet werden, sowie viele Zivilschützer hatten die Gelegenheit, sich erneut mit den Gerätschaften auseinander zu setzen. Dennoch waren pro Tag nicht zu viele Dienstleistende anwesend, sodass auch die Verpflegung komplett durch den Zivilschutz organisiert werden konnte.

 

Parallel zum WK «Pumpen und Holz» wurde auch ein WK des Kulturgüterschutzes (KGS) durchge-führt. Die wertvollen Arbeiten des KGS sind oft nicht sichtbar aber dennoch notwendig. «Ein promi-nentes Beispiel für gute Arbeiten des KGS zeigte die Restaurierung der Kapellbrücke in Luzern», erzählte René Böni.

 

Am Abend des 26. Mai 2011 trafen sich einige Mitglieder des im vergangenen Jahr gegründeten Vereins «Civil Society» (www.civilsociety-lostorf.ch) zu einem Apéro. Bei der Schnitzelhütte im Lostorfer Wald wurde über die Arbeiten des WK’s berichtet und bei einem Glas Wein eines der gefertigten Holzbänke begutachtet.

 

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Der Zivilschutz greift der Feuerwehr unter die Arme

18.09.2010, Bruno Hitz

 

Aus Sicherheitsgründen musste die Obergösger Feuerwehr Umziehen. Die regionale Zivilschutzorganisation Mittelgösgen (RZSOM) führte diesen Umzug in den drei Tagen vom Montag, 13. bis am Mittwoch, 15. September 2010 aus.

 

 

Seit längerem ist bekannt, dass die Unterkunft der Obergösger Feuerwehr sanierungsbedürftig ist. Bis zur Neugestaltung des Feuerwehrlokals wird die Feuerwehr in der Armee-Unterkunft (ALST) untergebracht. Die Feuerwehr kann dadurch ihren Betrieb ohne zusätzliches Risiko und ohne Unterbruch fortsetzen.

 

Unter der Leitung von Philipp Graber und Mathias Büchler rückten am Montag, 13. September 2010 rund 20 Zivilschützer in den Dienst ein. Der Auftrag: Der Umzug der Obergösger Feuerwehr muss innert drei Tagen erledigt werden. Der Feuerwehrkommandant orientierte, welche Arbeiten zu erledigen sind und zeigte sich dankbar für die tatkräftige Unterstützung.

 

Die Mannschaft der RZSOM packte motiviert an und arbeitete effizient. Es schien allen bewusst zu sein, dass sie den Umzug in diesen drei Tagen nur schaffen, wenn alle mithelfen. Doch bereits am ersten Tag geschah ein kleiner Unfall. Ein Zivilschützer hatte sich den Kopf gestossen, sodass er mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung im Spital untersucht wurde. Es stellte sich dann heraus, dass nichts Schlimmeres passiert ist, er aber dennoch vom aktuellen Dienst entlassen wurde.

 

Trotz des kleinen Unfalls konnten alle Arbeiten pünktlich abgeschlossen werden. Die Feuerwehr führte am Mittwochabend bereits die erste Übung am neuen Standort erfolgreich durch. Der Kommandant der Obergösger Feuerwehr sprach ein grosses Lob und Dankeschön für den geleisteten Einsatz aus. Dieses Dankeschön richtet sich an alle, die Einsatz gezeigt haben und diesen Umzug möglich gemacht haben.

 

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Zivilschutzdienst im Betreuungs- und Pflegezentrum

31.05.2010, Bruno Hitz

 

Am vergangenen Freitag, 28. Mai 2010 leistete der Betreuungsdienst der regionalen Zivilschutzorganisation Mittelgösgen (RZSOM) einen WK im Betreuungs- und Pflegezentrum Schlossgarten in Niedergösgen.

 

Am Morgen des vergangenen Freitags rückten die Angehörigen der Betreuung der RZSOM in Lostorf in den Dienst ein. Auf dem Programm standen sowohl theoretische wie auch praktische Übungen.

 

Zunächst zögerlich aber dann doch mit viel Engagement, wurde der Umgang mit dem Rollstuhl aufgefrischt. Der Grundkurs den die Zivilschützer einst absolvierten liegt bei einigen schon ein paar Jahre zurück. Somit war es für alle hilfreich, sich wieder einmal mit dem Rollstuhl auseinander zu setzen.

 

Michael Häfeli führte die Zivilschützer dann in das Thema der Sehbehinderung ein. Er erklärte einige interessante Details und leitete ein paar eindrückliche Übungen zu diesem Thema. Unter Anderem mussten die Zivilschützer mit verbundenen Augen, ein ausgestrecktes Seil, zu einem gleichseitigen Dreieck formen. «Man merkt erst, wie wertvoll etwas ist, wenn man es nicht mehr hat!» Meinte ein Zivilschützer als im Nachhinein über die Übung gesprochen wurde.

 

Am Nachmittag galt es dann ernst. Die Truppe der Zivilschützer führte gemeinsam mit den Angestellten des Betreuungs- und Pflegezentrum Schlossgarten ein Lotto-Spiel durch. Der Umgang mit den Seniorinnen und Senioren schien allen Beteiligten zu gefallen. Es wurde auch schnell klar, welchen Sinn die Übungen vom Vormittag hatten. Viele Bewohner des Pflegezentrums sind auf einen Rollstuhl angewiesen und können sich nur schwer ohne fremde Hilfe fortbewegen.

 

«Ich will hier vorne sitzen, dann habe ich nicht weit zu laufen um meine Preise abzuholen.» Meinte eine Lotto-Spielerin. Jenen, die ihre Preise nicht selbständig abholen konnten, halfen die Zivilschützer gerne aus. Sie halfen beim Zuhören, welche Zahl aufgerufen wurde und beim legen der Plättchen aufs richtige Feld. Nur Lotto rufen, das durften die Zivilschützer nicht. Das liessen sich die Seniorinnen und Senioren nicht abnehmen.

 

Es war ein echt gelungener Anlass und eine Abwechslung für Zivilschützer und Bewohner des Pflegezentrums. Einige Zivilschützer wurden danach von den Seniorinnen und Senioren noch zum Kaffee eingeladen, was sie selbstverständlich danken angenommen haben.

 

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