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Bericht aus Einsatz und WK

 

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Zivilschutzdienst im Betreuungs- und Pflegezentrum

31.05.2010, Bruno Hitz

 

Am vergangenen Freitag, 28. Mai 2010 leistete der Betreuungsdienst der regionalen Zivilschutzorganisation Mittelgösgen (RZSOM) einen WK im Betreuungs- und Pflegezentrum Schlossgarten in Niedergösgen.

 

Am Morgen des vergangenen Freitags rückten die Angehörigen der Betreuung der RZSOM in Lostorf in den Dienst ein. Auf dem Programm standen sowohl theoretische wie auch praktische Übungen.

 

Zunächst zögerlich aber dann doch mit viel Engagement, wurde der Umgang mit dem Rollstuhl aufgefrischt. Der Grundkurs den die Zivilschützer einst absolvierten liegt bei einigen schon ein paar Jahre zurück. Somit war es für alle hilfreich, sich wieder einmal mit dem Rollstuhl auseinander zu setzen.

 

Michael Häfeli führte die Zivilschützer dann in das Thema der Sehbehinderung ein. Er erklärte einige interessante Details und leitete ein paar eindrückliche Übungen zu diesem Thema. Unter Anderem mussten die Zivilschützer mit verbundenen Augen, ein ausgestrecktes Seil, zu einem gleichseitigen Dreieck formen. «Man merkt erst, wie wertvoll etwas ist, wenn man es nicht mehr hat!» Meinte ein Zivilschützer als im Nachhinein über die Übung gesprochen wurde.

 

Am Nachmittag galt es dann ernst. Die Truppe der Zivilschützer führte gemeinsam mit den Angestellten des Betreuungs- und Pflegezentrum Schlossgarten ein Lotto-Spiel durch. Der Umgang mit den Seniorinnen und Senioren schien allen Beteiligten zu gefallen. Es wurde auch schnell klar, welchen Sinn die Übungen vom Vormittag hatten. Viele Bewohner des Pflegezentrums sind auf einen Rollstuhl angewiesen und können sich nur schwer ohne fremde Hilfe fortbewegen.

 

«Ich will hier vorne sitzen, dann habe ich nicht weit zu laufen um meine Preise abzuholen.» Meinte eine Lotto-Spielerin. Jenen, die ihre Preise nicht selbständig abholen konnten, halfen die Zivilschützer gerne aus. Sie halfen beim Zuhören, welche Zahl aufgerufen wurde und beim legen der Plättchen aufs richtige Feld. Nur Lotto rufen, das durften die Zivilschützer nicht. Das liessen sich die Seniorinnen und Senioren nicht abnehmen.

 

Es war ein echt gelungener Anlass und eine Abwechslung für Zivilschützer und Bewohner des Pflegezentrums. Einige Zivilschützer wurden danach von den Seniorinnen und Senioren noch zum Kaffee eingeladen, was sie selbstverständlich danken angenommen haben.

 

 

 

 

 

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